Sarah Reema Müller-Westernhagen und ihr musikalischer Weggefährte, der Klarinettist und Produzent Stefan Baumann, spielten am Donnerstag im Theaterstübchen höchst emotionale Songs ihres Projektes „Reema“.

Reemas sanfte Stimme umspielt leicht die klangvolle Basis aus Gitarre und Bassklarinette. Geradezu magisch verbreitet die Musik eine entspannte Atmosphäre. Es sind Songs zum Nachdenken und zum Innehalten, die die Tochter von Marius Müller-Westerhagen an diesem Herbstabend zelebriert. In ihren Texten gibt sie vieles von sich preis und das, was sie beschäftigt. Was lassen wir zurück, wenn wir einmal gegangen sind? „Das Nachhaltigste, was wir in unserem Leben tun können, ist es, freundlich zu sein“, erzählt die gebürtige Britin. Davon handelt der Song „Kindness Echo“ des 2020er Albums Lioness.

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Im folgende Titel „Down“ von der aktuellen EP „Rooftops & Riversides“ gewinnt Reemas Stimme deutlich an Kraft und wird über dem satten Klangteppich der Bassklarinette präsenter und durchdringender. Den traumhaften Song „Star Gazing“ hat sie ihrer verstorbenen Patentante gewidmet, deren Geschichten sie beim Blick in die Sterne lauschen durfte. Auch schwierige Themen wie Depressionen verarbeitet sie in ihrer Musik und nähert sich ihnen sehr behutsam. Ihren erst spät diagnostizierten Autismus behandelt Reena in Songs wie „People like us“, eine Hommage an ihre Freund*innen und die Begegnungen mit Gleichgesinnten.

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